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07. Oktober 2017

HEKO 2017

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HEKO 2017 in Naters HEKO 2017 in Naters Matthias Walker

An der diesjährigen HeKo, die wie gewohnt in Naters stattfand, durfte der Vorstand des OSV zahlreiche Funktionäre der Samaritervereine im Oberwallis empfangen. Noch vor Beginn der eigentlichen Konferenz konnten die Teilnehmenden eine kurze Standortbestimmung zu ihrem Verein ausfüllen, so zum Beispiel ob man Vor- & Nachteile in einer regionalen Zusammenarbeit sieht. Diese Standortbestimmung dient dem OSV zur strategischen Planung der Zukunft in Zusammenarbeit mit den Vereinsverantwortlichen.

Aufgrund der turbulenten, letzten Jahre mit zahlreichen Änderungen im Kurswesen sowie der Ausbildung von Kursleitern durfte der OSV dieses Jahr Frau Regina Gorza, Zentralsekretärin des SSB, an der HEKO begrüssen. Diese stellte sich den kritischen Fragen der Anwesenden. Bereits vorgängig sammelte der OSV zahlreiche Fragen per E-Mail, um zu sehen, „wo der Schuh am stärksten drückt“.

Laut Frau Gorza hat sich der Anbietermarkt von Nothilfekursen sehr stark verändert in den letzten Jahren, woraufhin auch der Samariterbund mit diesen Veränderungen mitgehen musste.  Dies führte zu einer grossen Professionalisierung, die dementsprechend aufwendig ist. Für eine Organisation wie den Samariterbund, der aus Laienhelfern besteht, war dies natürlich eine grosse Herausforderung. Hier können wir jedoch nur die Regelungen des IVR übernehmen und umsetzen, wenn wir noch weiterhin Bevölkerungskurse anbieten wollen.

Für viele Samaritervereine im Oberwallis stellt sich vor allem die Frage, ob und wie viele Kursleiter 1 / 2 sie benötigen, da die Kosten für diese allgemein gestiegen sind. Es wurde die Frage gestellt, ob sich der Zentralvorstand überhaupt Gedanken gemacht hat, was dies für Auswirkungen auf die Randregionen hat. So kann es sein, dass sich ein kleiner Verein aus finanziellen Gründen keinen Kursleiter / Samariterlehrer leisten kann. Dies hätte dann zur Folge, dass sich ein Samariterverein auflösen müsste.

Hierbei könnte evtl. ein gemeinsamer, regionaler oder kantonaler, Pool von Kursleitern Abhilfe schaffen, damit die Kursleiter nur wirklich dann benötigt werden, wenn wirklich auch Kurse stattfinden. Insbesondere für Vereine, die nur 1-2 Kurse im Jahr anbieten, wäre dieses Modell geeignet. Auch eine zentrale Kursorganisation ähnlich dem im Kanton Genf angewandten Modell könnte eine Lösung sein.

Die HeKo 2017 stand vollkommen im Zeichen dieser zukunftsweisenden Entscheidungen und Wege, die der OSV beschreiten muss. Damit die Zukunft der Samaritervereine im Oberwallis gesichert werden kann, benötigt es die Mithilfe aller Beteiligten. Der Vorstand bedankte sich für das Feedback vonseiten der Samaritervereine und ist zuversichtlich was den Fortbestand des Samariterwesens im Oberwallis angeht.

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